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Dinge, die man mit 30 nicht mehr tun sollte

Immer mehr Apuaner verlieren ihre Jugend und treten in den Bund der 30iger ein. Nach Kuremensu, Maischi und Apuan machte die böse Zahl auch vor Paulsen keinen Halt. Lediglich Fap scheint sicher zu sein. Aber so ganz wollte Paulsen sich noch nicht geschlagen. Darum fragte er alle Apuaner und einige seiner engsten Vertrauten, seinem Ruf zu folgen und ihm bei einer nahezu unmöglichen Mission zu helfen:
Jung bleiben! Wie? Indem sie Dinge taten, die man mit 30 nicht mehr tun sollte.

Vorab wurden alle Teilnehmer informiert, welche zum Teil unmöglichen Aufgaben auf sie zukommen würden.

Mission 1: Laser Tag spielen

Schon Barney Stinson von HIMYM hat es bewiesen: Einer, der am zweifelhaftesten und zugleich erfolgsversprechendsten Wege ist das Laser Tag spielen. In Rostock versammelten sich die Apuaner, um der Jugend zu frönen, indem sie sich gegenseitig mit Lichtstrahlen befeuern würden. Insgesamt 4 Spiele lang, die unterschiedlichen Modi ausprobierend, schenkten Sie sich in der Arena des HCC nichts.
Dabei kamen die unterschiedlichsten Taktiken zum Einsatz: Von „Hold the Trigger“-Maischi bis hin zu „Ich schieße nur, wenn es sich auch lohnt“-Abel war wirklich alles dabei.

Am Ende ging Maischis Strategie zu Gunsten seiner Trefferquote auf: Er sicherte sich den ersten MVP-Titel als erfolgreichster Schütze. Apuan, Kuremensu und Paulsen folgten seinem Beispiel in den darauffolgenden Runden. Damit waren die Weichen gestellt, weitere Missionen zu zu erfüllen.

Die Teams der ersten Runde beim Laser Tag. Problematisch für alle Menschen mit Rot-Grün-Schwäche.

Mission 2: Pizza beim Türken bestellen

Bei dieser Vorstellung rotiert wahrscheinlich jeder Italiener im Grab. Aber die kompetenten Leute von City Pizza haben sich an dieser Stelle ein Lob verdient: In weniger als einer halben Stunde brachten sie 10 Pizzen fast zum richtigen Haus. Und nur bei einer Pizza hatten sie sich in der Größe vertan! Das verdient eine fantastische 7,4/8,3!

Pizza Boys in romantischer Atmosphäre. Nicht zu sehen: Paulsen-Schwester Cornimor, die ihre Pizza nicht jugendfrei isst.

Mission 3: Flunkyball spielen

Direkt nach dem Verzehr der Pizzen begaben sich die Apuaner mit gut gefüllten Mägen zur großen Dorfkreuzung, um sich in der Königsdisziplin einer jeden Studentenparty zu messen. Schnell waren die Teams ausgeschnickt und das Spiel begann. Das Setup bereitete den Spielern jedoch Probleme. Statt „kleiner Ball auf große Flasche“ spielten sie „großer Ball auf kleine Flasche“. In der Theorie recht ähnlich, aber praktisch scheinbar doch ganz anders.

Obwohl es lange so aussah, als würden Abel, Tobz3n, Paulsen und Fap das Spiel gewinnen, versagten Abel als Last Man Drinking die Nerven. Kuremensu, Maischi, Apuan und Svemo feierten ausgelassen ihren Sieg. Alle spielten jedoch sehr diszipliniert und vermieden es, ein Strafbier in Kauf zu nehmen. Aus diesem Grund war die erste Mission des Abends gescheitert.

So sehen Sieger aus (bevor sie wissen, dass sie Sieger sein werden).

Mission 4: Flipcup spielen

Viele Geburtstage in den 20igern wurden erst dadurch legendär, das Flipcup gespielt wurden. Nach zwei Spannenden Runden konnte beide Teams einen Sieg für sich beanspruchen und ein Häkchen auf ihrer Karte setzen.

Man beachte Fap, der sich, als Luigi getarnt, neue Regeln ausdenkt und das gegnerische Team sabotiert.

Mission 5: Chapeau spielen

Wenn es nach Paulsen geht, darf keine gute Party ohne Chapeau enden. Schnell war der goldene Hut mit Zetteln befüllt und die Teamnamen ausgewählt: Die Toleranten Füchse forderten die Schlecht verlierenden, scharfkantigen Plektren um Paulsen, Cornimor, Tobz3n und Co. heraus. Schon in den ersten beiden Runden konnten sich die Plektren einen komfortablen Vorsprung herausarbeiten. In der dritten Runde wurde es noch einmal eng, doch letztlich konnten Sie ihren Vorsprung über die Zeit retten. Fap sicherte sich nach einer Abstimmung mit Larifari das schwerste Chapeau-Wort und trug so trotz Niederlage zu einer erfolgreichen Mission seines Teams bei.

Mission 6: Einen Dorfi machen

Was macht man in den Teenager-Jahren, wenn man nichts zu tun hatte? Genau, man ging eine Runde ums Dorf. Gegen 2 Uhr morgens checkten die Apuaner die abgelegensten Winkel der unterschätzten Ortschaft Klockow aus, machten Halt an einem sterbenden Feuer, störten die Friedhofsruhe auf dem danebenliegenden Spielplatz und zündeten Bengalos, um in einem angemessenen Rahmen der Jugend ein Denkmal zu setzen. Wegbier und angeregte Diskussionen mit Maischi inklusive.

Das Finale des Dorfi am berühmten Spielplatz. Man achte auf Fap (19) im unteren Bildbereich, der aber lieber anonym bleiben möchte.

Mission 7: Beer Pong spielen

Cornimor gab den Anstoß zum Beer Pong zu spielen. Obwohl nach eigenen Angaben selbst eine blutige Anfängerin, lieferte Sie sich ein starkes Match mit Abel und Maischi. In einem epischen Kopf an Kopf Rennen, in denen immer wieder Tischtennisbälle zum Matchball aus den Bechern geblasen wurden, musste sie sich aber insbesondere dem versierten und aufs Blasen spezialisierten Abel geschlagen geben. Bonuspunkte gab es jedoch für die passende Abstimmung von Outfit und Becherfarbe.

Dieses Video beweist: Abel lässt keine Möglichkeit zum Blasen aus. Stark!

Mission 8: Alte Bilder nachstellen

Man nimmt es sich immer wieder vor, aber am Ende klappt es meist nicht: Bilder von früher nachstellen. Aber was sorgt mehr dafür, sich jung zu fühlen, als sein altes Selbst zu kopieren? Wir haben Platon gefragt, er sagt: „Nichts“.

Freunde kommen, Freude gehen. Leicht benommen, tun sie stehen.

Mission ∞: Jung bleiben

Der Abend näherte sich schließlich dem Ende. Den Abschluss bildete eine Partie Werwolf, bei der Abel von Anfang an wusste, dass Cornimor und Tobz3n die Werwölfe sind:

Ich sach’s euch: Die beiden sind die Werwölfe. Und wenn die beiden es nicht sind, dann Maischi und Kuremensu. Oder Fap.

Abel (30), wusste es von Anfang an.

Das ikonische Intro von „Don’t stop believing“ von Journey begann auf Zuruf gen Alexa. Wie in alten Clubzeiten schwelgten die Apuaner in Erinnerung an die Zwanziger. Es war ikonischer Weise etwa 04:20, als der Abend sein Ende fand und die Apauner ihres Weges gingen. Sie halfen Paulsen dabei, jung zu bleiben. Und konnten möglicher Weise auch selbst ein wenig aus dem Jungbrunnen zehren.

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Paulsen ist Marketing Manager und schreibt für sein Leben gern. 99% des Contents auf der Seite stammt aus seiner mittlerweile schon brüchigen Feder.

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